Die Vereinigte Föderation der Planeten
(auch: Vereinte Föderation der Planeten, VFP und in Englisch United Federation of Planets, UFP)

Als die Menschen mit ihrem ersten Warp 5 Schiff im 22. Jahrhundert beginnen das ihnen unbekannte Universum zu erforschen, stoßen sie auf viele Spezies welche sich alle gegenseitig misstrauen und in Konflikten liegen. Die Menschen, allen voran Captain Archer von der Enterprise, vermitteln immer wieder und schaffen temporäre Allianzen. Der von 2156-2160 tobende Krieg zwischen Menschen und Romulanern bildet die Grundlage zur Gründung der Föderation, als gegen Ende des Krieges die verschiedenen Spezies zusammenarbeiteten. Captain Archer ist maßgeblich daran beteiligt, dass Menschen, Vulkanier, Andorianer und Tellariten im Jahre 2161 die Vereinigte Föderation der Planeten gründen.

Der Föderationspräsidenten sitzt dem Föderationsrat vor. Der Sitz des Rats und des Präsidenten befindet sich im Palais de la Concorde in Paris auf der Erde. Entscheidungen des Präsidenten, zum Beispiel zum Besetzen von Ämtern, müssen vom Rat abgesegnet werden.

Die Föderation wächst stetig weiter, so dass im 24. Jahrhundert bereits 150 Welten mit hunderten Kolonien Mitglied dieser multikulturellen und speziesübergreifenden Allianz sind. Damit eine Welt Mitglied werden kann, muss sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählt, dass der Planet geeint sein muss und als Einheit Eintreten will, keine Bevölkerungsteile dürfen von der Entscheidung ausgeschlossen werden oder dagegen sein. Zudem muss der Planet eine gewisse Selbstständigkeit aufweisen und nicht aus rein eigennützigen Zielen der Föderation beitreten wollen. Die Mitgliedswelten befinden sich sowohl im Alpha-, als auch im Beta-Quadranten.

Neben den Mitgliedern gibt es auch alliierte Welten oder Planeten, die von der Föderation unterstützt werden, wie zum Beispiel Bajor nach der cardassianischen Besetzung. Dies geschieht jedoch unter Berücksichtigung der Obersten Direktive. Erst bei Mitgliedwelten wird vorbehaltlos Technologie und Wissen geteilt.

Die Wirtschaft der Föderation ist geldlos, Sternenflottenpersonal wird nicht bezahlt und auf Mitgliedswelten kann man alle Güter kostenlos erhalten. Für Importe und Handel mit anderen Mächten ist jedoch zumindest ein Tauschhandel üblich. Teilweise wird dazu auch richtiges Geld benötigt. Die genutzte Währung dafür sind Föderationscredits (teilweise mit Föderationsdukaten übersetzt).

Innerhalb der Föderation gibt es diverse Nachrichtendienste und Reporter. Die bekanntesten sind der Föderationsnachrichtendienst FND und das Interstellare Nachrichtennetzwerk INN. Beide lassen sich jedoch von der Föderation/Sternenflotte beeinflussen und zensieren gegebenenfalls Nachrichten und Berichte.

Die Föderation ist für ihre erfolgreiche Forschung, Diplomatie und Koexistenz mit anderen Spezies und Mächten bekannt. Zur Erforschung des Weltraums und der Verteidigung der Mitgliedswelten der Föderation, wurde die Sternenflotte ins Leben gerufen. Diese Streitkräfte ersetzen das Militär der Mitgliedswelten, wie zum Beispiel die irdische Sternenflotte.

Die Technologie der Foderation ist wegen ihrer friedlichen Ausrichtung der der anderen Großmächte stellenweise überlegen. Laut den Romanen machte die technische Entwicklung im 23. Jahrhundert durch Forschungsergebnissen der in der Taurus-Region gefundenen Artefakte der Shedai und Tkon einen gewaltigen Sprung. Es gibt Fortschritte im Bereich der Kommunikation, Geweberegneration, Selbstkorrektur von Computersystemen, Musterreplikation und viel mehr. Schließlich führt dies zum Genesis-Projekt von Dr. Marcus und zu vielen technischen Selbstverständlichkeiten des 24. Jahrhunderts.

Die Föderation schließt mit anderen benachbarten Großmächten immer wieder Abkommen. Folgend einige bekannte Vereinbarungen.