Die Klingonen
Spezies: Klingonen (tlhIngan)
Heimatplanet: Qo'noS (Hauptstadt: Erste Stadt)
Quadrant: β
Zugehörigkeit: Klingonisches Reich (auch: Klingonisches Imperium)

Klingonen sind groß und robust gebaut. Sie haben auf der Stirn eine Knochenwulst und viele zusätzliche innere Organe. Je nach Heimatregion oder -planet und variiert das Aussehen sehr stark. Klingonen vertragen Kälte nicht besonders und sind wohl ähnlich den Cardassianern eher in der Hitze zu Hause.

Kultur - Kahless, Ehre und Tod
Die klingonische Mythologie sagt, dass von den Göttern zunächst ein klingonisches Herz erschaffen wurde, es jedoch alleine nicht glücklich war. Dann schufen sie ein zweites Herz und als die Herzschläge von Mann und Frau eins wurden, verbrannten sie den Himmel und vernichteten die Götter die sie schufen.

Kahless gilt als Begründer des Klingonischen Reiches und des klingonischen Ehrenkodex. Klingonen singen Lieder und geben Legenden über jenen glorreichen Krieger weiter und erzählen auch über ihre eigenen Heldentaten.

Ehre, Tradition, Schmerz und uralte Rituale sind Teil des klingonischen Lebens. Ein Krieger stirbt lieber im ehrenhaften Kampf, als an Altersschwäche. Ihre bekannteste Nahkampfwaffe ist das sichelförmige Bat'leth-Schwert. Die ganze Gesellschaft ist auf Krieg, Eroberung und Kampf ausgelegt. Im Krieg rasieren sich die Klingonen die Haare ab.

Wer ehrenvoll stirbt, kehrt in das Sto'Vo'Kor ein, die klingonische Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Kahless selbst soll dort die tapferen Krieger empfangen und mit ihnen feiern und für den Tag der "Letzten Schlacht" trainieren, wenn sie in die Welt der Lebenden zurückkehren. Entehrte kehren in Gre'thor ein, der klingonischen Hölle.

Klingonen gehören einem Haus an, das ihre Familie repräsentiert. Unehrenhaftes Verhalten fällt auf das ganze Haus zurück. Es wird jeweils nach dem männlichen Oberhaupt der Familie benannt, lediglich in Ausnahmefällen, kann eine Frau Führer eines Hauses werden.
Mächtige und einflussreiche Häuser sind im Hohen Rat vertreten, dem der Kanzler vorsteht. Verliert ein Klingone seine Ehre oder handelt unehrenhaft, fällt dies auf sein ganzes Haus zurück.

Vergangenheit des Reichs
Die Hur'q griffen vor Jahrhunderten, etwa in den 1370ern, die Klingonen an und stahlen viele ihrer wertvollsten Artefakte, unter anderem das Schwert des Kahless. Erst im 24. Jahrhundert entdeckt man erste Spuren der Hur'q. Sie scheinen ausgestorben zu sein und aus dem Gamma-Quadranten zu stammen. Vermutlich starteten sie ihre Plünderungen durch das bajoranische Wurmloch.

Das 22. Jahrundert - Augments, der Grund für das Aussehen der Klingonen
Die Klingonen besitzen im 22. Jahrhundert ihre markante knochige Stirn, doch etwa ein Jahrhundert lang wirken die Klingonen fast wie Menschen. Der Grund dafür ist menschliche "Augment"-DNS. "Augments" sind genetisch aufgewerteten Menschen aus den Eugenischen Kriegen der Erde. Von 1800 auf einer Raumstation eingelagerten Augmentembryonen werden einige gestohlen und aufgezogen.

Als sie ihre überlegene Kraft bei der Eroberung eines klingonischen Bird of Preys zeigen, beschließen die Klingonen dieser Grundlage eigene Augments zu entwickeln. Klingonische Augments haben keine Stirnwülste und der Grund dafür ist ein mutierter Virus, welcher für eine Epidemie im Imperium sorgt und immer mehr Klingonen verändert und tötet. Zuerst versucht man mit Gewalt eine Lösung des Problems herbeizuführen, kann jedoch mit Hilfe der Enterprise-NX ein Gegenmittel entwickeln.

Als Folge der Behandlung haben alle infizierten Klingonen ihre Stirnwülste verloren und vererben diesen Makel mindestens bis in die nächste Generation. Abgesehen davon bleibt nichts von der Augments-DNS enthalten. Erst im 24. Jahrhundert haben alle Klingonen wieder ihre Stirnwülste. In der Zwischenzeit gibt es Klingonen mit diversen Ausprägungen ihrer markenten Knochenwülste.

Vom 22. bis ins 23. Jahrhundert verbringen sie daraufhin fast ein Jahrhundert ohne Kontakte nach Außen und sind mit internen Kämpfen beschäftigt.

Das 23. Jahrhundert - Freunde und Feinde
Die klingonische Isolation besteht bis mit der Schlacht am Doppelstern eine Gruppe Klingonen einen Krieg mit der Föderation provoziert und so die Häuser eint. Im folgenden Konflikt bringen die Häuser die Föderation an den Rand der Vernichtung. Doch der Krieg kann durch die revalisierenden Häuser und einem geschickten Schachzug zur Machtübernahme einer neuen Kanzlerin beendet werden. Um die rivalisierenden Häuser zu einen und niemanden zu bevorzugen, entwickelt man einheitliche Raumschiffklassen. Ebenfall gibt man die Tarntechnologie zu dieser Zeit an alle Häuser weiter. Da diese jedoch hohe Mengen an Energie verschlingt, ist ein Schiff dabei jedoch nur begrenzt einsatzfähig.

Im fortschreitenden 23. Jahrhundert entwickeln die Klingonen einen Prototypen einer neuen Tarnvorrichtung, welche das Feuern von Waffen erlaubt während sie noch aktiviert ist.

Der Konflikt mit der Föderation besteht lange Zeit als Kalter Krieg weiter, zudem werden Romulaner und Klingonen immer deutlicher Erzfeinde. Die Romulaner sehen die Klingonen als Wilde an, während die Klingonen die Romulaner als Feiglinge betrachten.

Als der klingonische Mond Praxis explodiert und die klingonische Energieversorgung gefährdet, treten die Klingonen in Friedensverhandlungen mit der Föderation. Auf Khitomer treffen sich die Föderationsdelegierten und die Klingonen zu Friedensverhandlungen, welche schließlich zum Khitomer-Abkommen und einem Friedensvertrag zwischen Föderation und Klingonen führen.

Das 24. Jahrhundert - Intriegen und Kriege
Zwischen dem Reich und der Föderation herrscht weiterhin Frieden. Doch interne Streitereien nehmen ihren Lauf. Duras bezichtigt Mogh, den toten Vater von Worf, des Verrats. Dieser soll Sicherheitscodes eines Außenpostens an die Romulaner verraten haben. Es stellt sich jedoch heraus, dass es Ja'rod, ein Mitglied der Durasfamilie, war, der die Codes an die Romulaner weitergab. Da das Haus Duras jedoch zu mächtig ist und die Wahrheit das Reich in einen Bürgerkrieg stürzen könnte, akzeptiert Worf vom Kanzler K'mpec zur Strafe die Entehrung seines Hauses, um das klingonische Reich vor den Folgen des Krieges zu schützen.

Die Duras-Schwestern sorgen für Unruhe im Reich und einen quasi Bürgerkrieg mit romulanischer Unterstützung. Kanzler K'mpec wird anschließend von Duras vergiftet, da er selbst an die Macht will. Durch Eingreifen von Worf und der Enterprise-Crew, wird jedoch Gowron neuer Kanzler und das Haus Duras kann gestoppt werden.

Von gläubigen Klingonen wurde der legendäre Imperator Kahless geklont und mit Wissen aus alten Legenden um den Herrscher geschult. Kurz darauf besiegt Gowron im Zweikampf den Klon des legendären Kahless, er bestätigt ihn jedoch im Amt des Imperators, um den inneren Zusammenhalt im Klingonischen Reich zu stabilisieren. Es ist jedoch nur ein repräsentativer Titel, ohne wirklichen Einfluss auf das Geschehen im Reich. Der Kanzler und der Rat bleiben weiter an der Macht.

Durch im Geheimen handelnde Gründer, wird ein Krieg zwischen dem Klingonischen Reich und der Cardassianischen Union ausgelöst, dessen Ziel es ist, beide Mächte zu schwächen und die Cardassianer zu einem Bündnis mit dem Dominion zu bewegen. Gowron beginnt einen Krieg gegen die Cardassianische Union und als die Föderation die Invasion kritisiert, löst er sämtliche Verträge mit ihr auf und greift DS9 an. Wie machtlos Kahless wirklich ist, stellt sich heraus, als er gegen Gowron und die Invasion der Cardassianischen Union eintritt, jedoch ignoriert wird.

Wie von den Gründern geplant, schließt sich die Union dem Dominion an und das Dominion baut im cardassianischen Raum einen Brückenkopf im Alpha-Quadranten auf. Erst jetzt verbündet sich das Reich wieder mit der Föderation. Der Krieg verläuft zunäcsht schlecht für die Allianz aus Föderation, Klingonen und Romulanern und sie verlieren viele Schiffe, Kämpfer und Planetensysteme.

Während des Kriegs stellt Gowron sich als schlechter Taktiker heraus und sieht Martok als Bedrohung seiner Macht. Er beginnt Martok auf aussichtlose Missionen zu schicken. Worf fordert dann jedoch Gowron zum Duell heraus, tötet ihn und übergibt Gowrons Nachfolge als Kanzler an Martok. Das Kriegsglück wendet sich und schließlich kann das Dominion besiegt werden. Die Föderation und die Klingonen gehen als stärker verbündete Parteien aus dem gemeinsamen Dominionkrieg.

Klingonen ohne Augment-Veränderung:

Klingone mit Augment-Veränderung:

Weitere Klingonen:

Die klingonische Heimatwelt Qo'noS:

Die Hauptstadt im 22. Jahrhundert:

Die Hauptstadt im 24. Jahrhundert:
Klingonische Schiffe des 22. Jahrhunderts:

Klingonische Schiffe des 23. Jahrhunderts:

Entwicklung gemeinsamer Schiffsklassen:

Schiffe im späten 23. Jahrhundert:

Negh'Var und Schiffe des 24. Jahrhunderts:

Emblem der Klingonen: