Die wichtigsten Spezies der Kelvin-Zeitlinie

(Einige Informationen basieren auf der Prime Zeitlinie, da in den Rebootfilmen nur wenige Fakten über die unterschiedlichen Spezies untergebracht wurden.)

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Spezies: Menschen
Heimatwelt: Erde

In den Jahren 1992-1996 toben auf der Erde die Eugenischen Kriege. Genetisch veränderte Menschen (Augments) versuchen die Macht an sich zu reißen und können schließlich besiegt werden. Doch überall auf der Erde kommt es nun verstärkt zu sozialen Konflikten, Unterdrückungen, Zusammenbrüchen von Staaten und Krisen. Dies löst den von 2026-2053 andauernden Dritten Weltkrieg aus, welcher Millionen tötete und Teile des Planeten atomar verseucht.
Nach Kriegsende erforscht Zefram Cochrane den Warpantrieb und stellt am 6. April 2063 den ersten Kontakt der Menschheit mit einer außerirdischen Spezies her: den Vulkaniern. Mit ihrer fortgeschrittenen Technologie läuten sie auf der Erde eine neue Ära ein, unterstützen die am Boden liegende Erdbevölkerung und die Menschheit blüht wieder auf.

Als die Menschen in das ihnen unbekannte Universum aufbrechen, stoßen sie auf Misstrauen und schwelende Konflikte bei den benachbarten Spezies. Doch sie stiften Frieden und sorgen für Stabilität im Quadranten. Die Romulaner fürchten einen Zusammenschluss der großen Spezies und fühlen sich bedroht. Durch Drohnen, Spione und Attentate versuchen sie den Frieden zu zerbrechen und Chaos zu verbreiten.
Schließlich erklären sie 2156 der Erde den Krieg, welcher durch jahrelange verlustreiche Schlachten bis ins Jahr 2160 geführt wird. Anders als von den Romulanern erhofft, schafft dieser Krieg keinen Keil zwischen den Spezies, sondern bildet die Grundlage zur Gründung der Föderation.

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Spezies: Klingonen
Heimatwelt: Kronos

Die Klingonen sind ein Kriegervolk vom Planeten Kronos. Die Klingonische Heimatwelt wirkt sehr zerstört und verödet, vielleicht ist dies auf eine frühere Zerstörung des Mondes im Orbit des Planeten zurückzuführen, eventuell hat die Nerada damit zu tun.
Als die Nerada, Neros Schiff, im 23. Jahrhundert ankommt, werden sie laut den Comics von den Klingonen gefangen genommen, befreien sich jedoch später und vernichten eine Flotte aus fast 50 klingonischen Schiffen.
Da die Klingonen danach offenbar am Boden liegen, beschließt Sektion 31 einen Krieg gegen sie zu beginnen, kann jedoch aufgehalten werden.

Im 22. Jahrhundert versuchen die Klingonen basierend auf den menschlichen Augments selbst welche zu entwickeln. Das Experiment schlägt jedoch fehl und es verbreitet sich ein Virus, welcher das Aussehen der Klingonen nahezu Menschlich macht.
Sie verlieren ihre markante knochige Stirn, eine Tatsache mit der sie offensichtlich nur schwer zurechtkommen, denn sie tragen Masken um ihr Aussehen zu verbergen. Erst nach und nach setzen sich die Stirnwülste bei den Klingonen wieder durch. Unter dem Helm fallen die Haare scheinbar dem langen Tragen zum Opfer. Zudem scheinen die Klingonen sich verstärkt zu piercen, was unter Anderem in vielen Ohrringen zum Tragen kommt.
Offenbar bilden sich auch (teilweise) spitze Ohren heraus, wodurch diese Änderung zustande kommt ist unklar. Eventuell haben die Romulaner etwas damit zu tun, was die spitzen Ohren erklären würde.


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Spezies: Romulaner
Heimatwelt: Romulus

Die Romulaner sehen den Vulkaniern nicht unähnlich. Die Romulaner haben mal mehr, mal weniger ausgeprägte Stirnpartien, spitze Ohren, grünes Blut und sind telepathisch veranlagt, dies kommt durch ihren Ursprung auf Vulkan, doch entschlossen sie sich nicht dem Pfad der Logik zu folgen und den Planeten zu verlassen. Auf einem fernen Planeten gründen sie das Romulanisches Imperium.

Im 22. Jahrhundert fürchten die Romulaner einen Zusammenschluss der großen Spezies des Quadranten. Durch Drohnen, Spione und Attentate versuchen sie den Frieden zu zerbrechen und Chaos zu verbreiten und erklären 2156 der Erde den Krieg. Nach dem Krieg geschieht jedoch genau das: die Föderation wird gegründet und wird zu einem bedeutendem Machtfaktor.

Als der Romulaner Nero aus der Zukunft in das 23. Jahrhundert reist, nimmt er laut den Comics keinen Kontakt zu seinem Volk auf, denn er will den Lauf der Geschichte nicht so stark ändern, dass es dem Imperium schaden könnte. Er hat jedoch keine Skrupel, die Feinde des Imperiums, wie die Klingonen und die Föderation anzugreifen ehe er aufgehalten werden kann.

Die Symbole auf den Köpfen von Nero und seiner Mannschaft stehen laut der Comics für die Trauer den sie empfinden. Wenn ein Romulaner ein geliebtes Wesen verliert, lässt er sich den Kummer in uralten Symbolen für Liebe und Verlust auf die Haut malen. Mit der Zeit verblasst die Farbe und mit ihr auch die Trauer, das Leben geht weiter. Nero trifft der Verlust seiner Heimatwelt so stark, dass er sich die Symbole unter die Haut stechen ließ, so dass sie niemals verblassen.

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Spezies: Vulkanier
Heimatwelt: Vulkan (vernichtet)
Heimatwelt: Neu Vulkan

Die spitzohrige Spezies stammt vom Planeten Vulkan und ist eines der ältesten noch bestehenden raumfahrenden Völker der Föderation. Vulkanier sind um einiges stärker als Menschen. Zudem besitzen sie innere Augenlider, welche sich in dem Wüstenklima Vulkans entwickelt haben. Ihr Blut ist grün, da es Kupferoxid beinhaltet.
Die Vulkanier haben sich von einem primitiven und gewalttätigen Leben zu einem emotional kontrollierten Volk entwickelt. Sie haben die meiste Zeit ihre Gefühle unter Kontrolle und die Logik kontrolliert das Leben und Handeln. Surak gilt als Begründer der vulkanischen Logik. Sie haben verschiedene mentale Fähigkeiten entwickelt und beherrschen zu einem gewissen Maß Telepathie und können eine geistige Verbindung zu anderen Personen herstellen um entweder deren Gedanken zu lesen oder selbst Gedanken mitzuteilen.

Nach dem Ersten Kontakt zwischen Vulkaniern und Menschen im 21. Jahrhundert unterstützen sie die Erde beim Wiederaufbau nach dem 3. Weltkrieg. Beide Spezies werden Gründungsmitglieder der Föderation.

Der aus der Zukunft ins 23. Jahrhundert gereiste Romulaner Nero vernichtet den gesamten Planeten Vulkan, so dass in der Kelvin-Zeitlinie die Geschichte der Vulkanier ganz anders verlaufen wird, als in der Hauptzeitlinie. Während der Vernichtung Vulkans, versuchen die Mitglieder des vulkanischen Rates das Wissen der vulkanischen Kultur zu retten. Insgesamt gibt es nach der Vernichtung nur noch etwa 10000 überlebende Vulkanier.