Star Trek: Picard

Vorgeschichte

In den 2380ern wird offenbar, dass Romulus durch eine gewaltige Supernova zerstört werden wird. Sie wird so gewaltige Auswirkungen haben, dass auch die angrenzenden Kernsysteme des Romulanischen Imperiums in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die Romulaner bitten die Föderation um Hilfe. Diese befördert Captain Picard zum Admiral und er übernimmt die Leitung der Rettungsmission. Da der Sternenflotte Schiffe zur Evakuierung von Milliarden Romulanern fehlt, wird beschlossen in den Utopia Planitia Werften des Mars eine Rettungsarmada zu bauen. Um die dazu benötigten Ingenieure zu bekommen, beschließt man Bruce Maddox vom Daystrom Institut mit der Entwicklung von einfachen Androiden für die Fertigung der Schiffe zu beauftragen.
Maddox, dessen Ziel es eigentlich ist Androiden nach dem Vorbild von Data zu entwickeln, schaff es die gewünschten Androiden zu entwickeln. Als diese jedoch aus unerklärlichen Gründen auf dem Mars Amok laufen, die dortige Rettungsflotte, die Werftanlagen und die Atmosphäre des Planeten zerstören, verschwindet er von der Bildfläche. Die Atmosphäre brennt zum Teil noch 2399.

Bis auf die von Admiral Picards bereits zuvor eingesetzter Flotte werden von der Sternenflotte keine weiteren Romulaner mehr gerettet. Picard versucht alles um die Admiralität davon zu überzeugen mit dem Projekt fortzufahren, doch weigern sie sich und er quittiert den Dienst. Die Stimmung der Bevölkerung kippt nach dem Amoklauf gegen die Rettungsbestrebungen, welche die Ressourcen der Föderation zuvor arg beansprucht haben.
Die Föderation verbietet jegliche weitere Herstellung und Erforschung von Androiden und synthetischen Lebensformen.

2387 wird Romulus durch die Supernova vernichtet. Das Reich scheint daran teilweise zu zerbrechen und die Neutrale Zone zwischen dem Imperium und der Föderation löst sich auf. Lediglich die Fenris-Ranger sorgen fortan im Grenzgebiet für Ordnung.

Staffel 1

2399 bekommt Picard Kontakt zu einem weiblichen Androiden, welcher auf der Grundlage von Data konstruiert wurde. Er möchte dem auf den Grund gehen, bekommt jedoch von der Sternenflotte keinerlei Unterstützung, selbst dann nicht, als er von Romulanern auf der Erde angegriffen wird.
Er stellt sich eine Crew aus alten Bekannten und neuen Gefährten zusammen und folgt der Spur der Androiden. Es kommt heraus, dass ein Nachfahre von Datas Schöpfer Soong auf einem entlegenen Planeten weiter an Androiden arbeitet und gemeinsame Sache mit Maddox gemacht hat. Diese Androiden wollen eine mächtige Spezies aus künstlichem Leben von außerhalb der Galaxie rufen und alles organische Leben vernichten.
Letzten Endes können sie gestoppt werden, doch Picard kommt ums Leben. Sein Geist wird jedoch in einen neu erschaffenen Androidenkörper transferiert, welcher die gleiche Lebenserwartung haben soll, wie Picard natürlich gehabt hätte und dann 'stirbt'.

Staffel 2

Die Föderation hebt im Laufe des nächsten Jahres den Bann synthetischer Lebensformen auf und Picard wird zum Leiter der Sternenflottenakademie ernannt. Als 2401 eine Anomalie auftritt und man einen Ruf aus ihr empfängt, der nach Picard verlangt, reist er zur neuen Stargazer, dessen Captain Rios geworden ist. Dort trifft Picard auch mit anderen seiner Weggefährten zusammen. Es stellt sich heraus, dass die Anomalie scheinbar von den Borg verursacht wurde und als diese beginnen die anwesenden Sternenflottenschiffe zu übernehmen, befiehlt Picard die Selbstzerstörung.

Nach der Explosion wacht er in einer anderen Realität auf, in die ihn Q mit seinen Gefährten versetzt hat. Dort herrscht eine totalitäre Konföderation. Letzten Endes kann man durch eine Zeitreise in das Jahr 2024 diese Realität verhindern.
Q hilft Picard dabei seine inneren Schmerzen zu erkennen und akzeptieren, die durch den Selbstmord seiner Mutter entstanden. Dies ist ein letztes Geschenk Qs, da dieser sein Ende kommen spürt. Seine Kräfte verlassen ihn schließlich und er versetzt Picard und seine Gefährten zurück in die richtige Gegenwart, ehe er stirbt.

Zurück im 25. Jahrhundert stellt sich heraus, dass die Borg von der im 21. Jahrhundert assimilierten Jurati angeführt werden, welche ein neues Kollektiv erschaffen hat. Die Borg haben die Anomalie nicht geschaffen, sondern sind über einen Transwarpkanal dort hingeflogen. Sie brauchen die Energie der Sternenflottenschiffe, um die Anomalie zu verschließen.
Diese neuen Borg wollen Teil der Föderation werden und das Universum auf solche Anomalien zu überwachen, von denen scheinbar eine große Gefahr droht. Es wird ihnen nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit eine vorläufige Mitgliedschaft erteilt.

Während Rios im 21. Jahrhundert zurückbleibt, ernennt Picard Seven zum Captain der Stargazer.

Staffel 3

Admiral Picard erhält einen Hilferuf von Beverly Crusher und entführt daraufhin mit Riker und Seven of Nines Hilfe die Titan-A, um ihr zu helfen. Seven ist im Rang eines Commanders Erster Offizier der Titan-A unter Captain Shaw, der sich schließlich dazu durchringt Picard zu helfen, nachde ihm klar wird, um was es geht: Wie sich herausstellt, werden sie und ihr Sohn Jack, ein Kind mit Picard, von dem er nichts wusste, von unbekannten Angreifern verfolgt. Wie sich herausstellt ist die ganze Sache größer als zunächst vermutet. Formwandler haben die Sternenflotte unterlaufen und letzten Endes tut sich Picard mit seiner alten Crew zusammen, um die Flotte und seinen Sohn zu retten.

Hintergründe

Durch den großen Erfolg von Star Trek: Discovery begann man spätestens 2018 bei CBS weitere Ideen für Star Trek Serien zu entwickeln. Während es um die Filme vorerst ruhig geworden war, so lief es auf den Streaming Plattformen ziemlich gut. Discovery bekam sofort grünes Licht für eine weitere Staffel und man gab die Entwicklung von einer Spinnoff Serie, zwei Animationsserien und schließlich auch von Picard bekannt.

Der ehemalige Captain der Enterprise ist nicht mehr in der Sternenflotte, sondern hat sich zur Ruhe gesetzt. Doch 20 Jahre nach den Ereignissen von Star Trek Nemesis verschlägt es ihn wieder in den Weltraum, nun jedoch als Zivilist. Man wollte die Serie anders gestalten als die bisherigen Star Trek Serien und auch als The Next Generation. Zudem hat Patrick Stewart, Darsteller von Picard Einfluss auf die Charakterentwicklung seiner Rolle genommen, was dem Charakter zwar mehr Tiefe gab, jedoch auch die ersten beiden Staffeln sehr anders machte, als manche Fans hofften. Generell war man von Anfang an offen weitere Crewmitglieder der Enterprise auftreten zu lassen, dies wollte man jedoch nicht in einfachen Cameo-Auftritten machen, so realisierte man erst in der finalen dritten Staffel die Wiedervereinigung der TNG-Crew.Die Serie endete wie geplant nach drei Staffeln und öffnete mit den letzten Folgen die Tür zu einer Fortsetzung im 25. Jahrhundert. Die dritte Staffel legte den Grundstein für eine künftige, von den Fans gewünschten, "Legacy" Serie im 25. Jahrhundert, doch blieben die Wünsche bisher unbeantwortet.

Während die Serie in den USA auf dem Hauseigenen Streamingdienst von CBS ausgestrahlt wurde, so erschien ab Ende 2019 weltweit und auch in Deutschland auf Amazon Prime, also anders als noch Star Trek: Discovery nicht auf Netflix. Es erfolgte auch ein Disc Release für Sammler.

Die La Sirena im Warp:

Admiral Picard und seine Crew:

Das Borg-Artefakt, ein alter Kubus:

Soong und seine Androiden:

Die neue Stargazer trifft auf die Borg:

Picard und Seven of Nine:

Q:

In einer altenativen Realität:

Die Vergangenheit muss bewahrt werden:

Formwandler:

Jack und Beverly Crusher:

Die Titan beim Tag der Grenze

Zurück auf der Enterprise

Die Enterprise als letzte Rettung