Die Romulaner sehen den Vulkaniern und Remanern nicht unähnlich. Die Romulaner und Remaner haben mal mehr, mal weniger ausgeprägte Stirnpartien, spitze Ohren und grünes Blut. Zumindest einige Remaner sind stark telepathisch veranlagt, offenbar wenigstens so stark wie Romulaner und Vulkanier.
Das kommt daher, dass sie alle ihren Ursprung auf Vulkan haben und von den Vulkaniern abstammen. Vor vielen Jahrhunderten trennten sich die Vulkanier in zwei Lager, diejenigen, welche der Logik folgen wollte und diejenigen, welche ihre Gefühle frei ausleben wollten. Die zweite Gruppe entschloss sich dazu Vulkan zu verlassen und gründete auf dem Planeten Romulus das Romulanische Sternenimperium.
Während auf Romulus die Romulaner leben, wurden auf den Nachbarplaneten Remus Gefangene und Sklaven verbannt, aus denen sich nach und nach die unterdrückte Sklavenrasse der Remaner entwickelte.
Remus hat eine Hälfte der Oberfläche immer der Sonne zugewandt. Auf dieser Seite ist kein Leben möglich, so dass sich die Remaner im kalten und dunklen abgelegenen Teil des Planeten aufhalten müssen. Die fehlende Sonne und die Arbeit in den Minen, hat ihnen helle Haut und eingefallene Gesichter bereitet.
Jahrhundertelang waren die Remaner Sklaven in den Minen und maximal als Leibwachen für Senatoren tätig. Im Dominionkrieg wurden sie in den verlustreichsten Schlachten als Kanonenfutter eingesetzt.
Erst Shinzon, ein zu den Remanern verbannter Mensch, schenkt ihnen wieder Hoffnung. Sie bauen im geheimen ein mächtiges Raumschiff, den remanischen Warbird Scimitar und putschen gegen die Romulaner. Shinzon wird Romulanischer Praetor, kann jedoch von Rache geblendet, schnell gestürzt werden.