Quadrant: β
Heimatplanet: Romulus (vernichtet)
Zugehörigkeit: Romulanisches Sternenimperium
Abstammung - Kinder Vulkans
Die als extrem geheimniskrämerisch geltenden Romulaner sehen den Vulkaniern und Remanern nicht unähnlich. Die Romulaner und Remaner haben mal mehr, mal weniger ausgeprägte Stirnpartien, spitze Ohren, grünes Blut und sind telepathisch veranlagt.
Das kommt daher, dass sie alle ihren Ursprung auf Vulkan haben und von den Vulkaniern abstammen. Vor vielen Jahrhunderten trennten sich die Vulkanier in zwei Lager, diejenigen, welche der Logik folgen wollte und diejenigen, welche ihre Gefühle frei ausleben wollten. Die zweite Gruppe entschloss sich dazu Vulkan zu verlassen und gründete auf einem fernen Planeten das Romulanische Sternenimperium.
Die Planeten des Kernsystems heißen Romulus und Remus. Während auf Romulus die Romulaner leben, wurden auf Remus Gefangene und Sklaven verbannt, aus denen sich nach und nach die unterdrückte Sklavenrasse der Remaner entwickelte.

Die Regierung - Praetor, Senat und Tal Shiar
Die Regierung besteht aus einem Praetor, der dem Senat vorsitzt. Wird der Praetor jedoch nicht vom Militär unterstützt, wird er sich ohne diese große Fraktion wohlmöglich nicht lange im Amt halten.
Eine wahre Geheimmacht stellt der Tal Shiar dar. Es ist der ziemlich unabhängig agierende Geheimdienst der Romulaner, vor dem militärische Offiziere, genau wie Senatoren Respekt haben. Sie haben ihre Augen überall.
Im 24. Jahrhundert schließen der romulanische Tal Shiar und der cardassianische Obsidianische Orden zusammen, um die Bedrohung durch die Gründer, die Führer des Dominions, auszuschalten. Die gemeinsame Flotte, komplett mit romulanischen Tarnvorrichtungen ausgestattet, greift den Planeten der Gründer an, doch diese wussten bereits von ihrem Kommen und vernichten die gesamte Flotte. Der cardassiansiche Geheimdienst erholt sich nicht von dieser Niederlage und gilt als zerschlagen, der romulanische scheint jedoch weniger Beeinträchtigt worden zu sein.

Das 22. Jahrhundert - Geheim und Kriegerisch
Im 22. Jahrhundert streben die Menschen immer weiter ins All hinaus und sie scheinen eine Begabung dafür zu haben andere Völker zu einen. Sie stiften Frieden und sorgen für Stabilität im Quadranten.
Die Romulaner sehen das nicht gerne, denn sie fürchten einen Zusammenschluss der großen Spezies. Durch Drohnen, Spione und Attentate versuchen sie den Frieden zu zerbrechen und Chaos zu verbreiten, ohne dabei jedoch selbst in Erscheinung zu treten. Dafür nutzen sie auch eine neue Technologie, die Tarnvorrichtung, mit der sie ihre Schiffe und Minen für das Auge und Sensoren unsichtbar machen können.
Zu dieser Zeit gab es verstärkt Bemühungen der Erde zu schaden. Der sogenannte "Future Guy" könnte ein Romulaner aus der Zukunft gewesen sein, welcher versuchte die Erde vor dem kommenden Krieg zu schwächen oder zu zerstören, damit die Romulaner siegreich sein könnten. Er konnte jedoch gestoppt werden.
Schließlich erklären sie 2156 der Erde den Krieg, welcher durch jahrelange verlustreiche Schlachten bis ins Jahr 2160 tobt und gegen Ende, als die Mittel beider Seiten erschöpft sind, mit primitiven Atomwaffen ausgefochten wird. Anders als erhofft, bildet dieser Krieg die Grundlage zur Gründung der Föderation und das was sie eigentlich verhindern wollten, tritt ein. Die Romulaner sehen die Menschheit spätestens seit dieser Zeit als ihre Erzfeinde.
Beachtlich ist die Tatsache, dass in den ganzen Kriegsjahren kein Mensch einen Romulaner zu sehen bekam. Vermutlich vernichteten sie ihre Schiffe vor einer Gefangennahme selbst, um ihre Technologie nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen.
Nach dem Krieg wurde die Romulanische Neutrale Zone festgelegt, eine Pufferzone zwischen der Föderation und dem Imperium, in welches beide keine Expansionen unternehmen dürfen.

Das 23. Jahrhundert - Versteckte Beobachter
Die Romulaner verbessern im 23. Jahrhundert ihre Tarnvorrichtung. Sie versuchen die Stärke ihres alten Feindes der Föderation herauszufinden und zerstören einige Außenposten an der Neutralen Zone. Anschließend ziehen sie sich wieder bis in das 24. Jahrhundert in den eigenen Raum zurück. Es kommt zum ersten visuellen Kontakt zwischen Menschen und Romulanern.
Da die Tarnung hohe Mengen an Energie verschlingt, ist ein Schiff dabei nur begrenzt Einsatzfähig. Die Sensoren sind geschwächt und Waffenbenutzung nicht möglich. Zudem stiehlt Captain Kirk eine der Tarnvorrichtungen der Romulaner für die Sternenflotte und schmälert dadurch den Vorteil den diese brachte.
Im 23. Jahrhundert findet ein Technologieaustausch zwischen Romulanern und Klingonen statt. Die Romulaner verwenden Schiffe klingonischer Bauart und die Klingonen entwickeln vermutlich auf Basis der romulanischen Tarnvorrichtung eine eigene Version davon.
Nach dieser kurzen Phase sehen sich die Romulaner und Klingonen jedoch als Erzfeinde. Die Romulaner halten die Klingonen für Wilde, während die Klingonen die Romulaner als Feiglinge betrachten.

Das 24. Jahrhundert - Neuste Technologie
Mehr als 50 Jahre war es ruhig um die Romulaner, bis sie schließlich mit gewaltigen Schiffen wieder auftauchten, die selbst die größten Sternenflottenschiffe in den Schatten stellten. Zudem verwenden sie nun Singularitäten als Energiequellen, um ihre gewaltigen Schiffe tarnen zu können.
Botschafter Spock beginnt im Geheimen auf Romulus für die Wiedervereinigung von Romulanern und Vulkaniern zu werben und unterstützt Überläufer in die Föderation.
Der Tal Shiar erlebt in dieser Zeit einen schweren Rückschlag, als ein Großteil seiner Flotte bei einem Präventivschlag gegen das Dominion vernichtet wird. Schließlich unterzeichnen die Romulaner einen Nichtangriffspakt mit dem Dominion und werden erst durch eine List Captain Siskos in den Krieg hineingezogen. Doch durch den Dominionkrieg gibt es wieder Annäherungen zwischen den Romulanern und der Föderation, sowie den Klingonen.
Diese Bemühungen wurden jedoch von Praetor Shinzon zunichte gemacht, als er den romulanischen Senat tötete und mit den Remanern seinen Rachefeldzug gegen Romulaner, Picard und die Menschen begann. Mit vereinten Kräften konnten die Romulanerin Donatra mit ihren Warbirds und Picard von der Enterprise Shinzons remanisches Schiff stoppen. Shinzons Schiff hatte eine weiterentwickelte Tarnvorrichtung, welche es erlaubt, auch während der aktivierten Tarnung zu feuern.
Bei diesen Vorfällen traten die neuen Warbirds der Romulaner auf den Plan. Diese wurden offensichtlich gebaut, um die im Krieg mit dem Dominion verlorenen Schiffe zu ersetzen und weisen modernste romulanische Technologien auf. Die neuen Warbirds der Romulaner, wie sie von Donatra verwendet werden, werden in den Romanen der Mogai-Klasse zugeordnet.
2387 vernichtet eine Supernova das romulanische Sternensystem und zerstört die Heimat der Romulaner.